Solarförderung am Ende angelangt?

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat zuletzt durchblicken lassen das eine weitere Kappung der durchaus denkbar sei.

Grund dafür sind die im vergangenen Jahr installierten Photovoltaik-Anlagen. Das vergangene Jahr kann man durchaus als Rekordjahr bezeichnen, was die Neuinstallationen von diesen Anlagen betrifft.

Bisher galt 2010 als Rekordjahr, 2011 hat die Werte allerdings noch leicht übertroffen.

Waren es in 2010 ca. 7400 Megawatt die durch neue  Photovoltaik-Anlagen ins Netz gespeist worden sind, stieg dieser Wert in 2011 auf 7500 Megawatt Photovoltaik-Leistung.

Allein im Dezember 2011 wurden 3000 Megawatt gemeldet.

Aktuell erhält man für ein Kilowatt eingespeiste Solarenergie 24,43 Cent, obwohl im Vorjahr bereits um 15% reduziert wurde. Im Juli wird die Förderung um weitere 12 bis 15 Prozent sinken.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geht noch einen Schritt weiter. Er fordert eine Begrenzung der Neuinstallationen auf 1000 Megawatt je Jahr.

Realistisch ist wohl eher das die Förderleistung kontinuierlich, jährlich etwas sinken wird. Auf Dauer gesehen sollen aus den Ökovergütungen nicht mehr als 10 cent pro Kilowattstunde finanziert werden.

Wenn man bedenkt das die Förderungen für die Solarenergie in 2011 runde 8 Milliarden Euro aus dem “Ökotopf” gekostet haben, der Solarstrom aber immernoch “nur” 3% der gelieferten Strommenge ausmacht, kann man diese Überlegungen durchaus verstehen.